Wie starte ich einen Blog? – Blogtipps für Dummies #1

Als guten Jahresvorsatz habe ich mir für 2018 etwas ganz besonderes vorgenommen: Ich will einen Blog starten! So weit, so gut. Doch wie startet man eigentlich so einen Blog?

Ich habe mir zwar schon einige tolle Blogs angeschaut, habe mir auch viele (mehr oder weniger) hilfreiche Tipps durchgelesen, doch so richtig verstanden, wie ich denn nun tatsächlich einen Blog aufbaue, habe ich bis dahin nicht. Wenn du also wirklich ALLES wissen willst, wie du einen Blog starten kannst, dann bist du hier genau richtig: bei meinen BLOGTIPPS FÜR DUMMIES.

VON ANFANG AN…


Als erstes solltest du dir grob darüber im Klaren sein, ÜBER WAS und besonders FÜR WEN du deinen Blog schreiben willst. Wenn du nämlich einfach nur für dich und deine Familie eine Art Tagebuch verfassen willst, dann wirst du vermutlich keine großen Ansprüche an Design, individuelle Erweiterungsmöglichkeiten und deine eigene URL (bei mir bspw. www.diydori.de) haben. 

Wenn du aber die Ambition hast, viele Leser zu erreichen, den Blog vielleicht sogar kommerziell zu nutzen, dann solltest du dir schon ein paar mehr Gedanken zu der Erstellung machen. Im Klartext heißt das, du musst dich zwischen den zahlreichen Blogging-Diensten und Möglichkeiten entscheiden. 


WELCHER BLOGGING DIENST IST DENN DER RICHTIGE FÜR MICH?

 

Die Entscheidung, welcher Dienst für dich am besten ist, kann ich dir leider nicht abnehmen. ABER ich werde dir hier jetzt mal 3 Varianten vorstellen, die mir bei meiner Recherche über den Weg gelaufen sind und jeweils deren Vor- und Nachteile darlegen, was dir hoffentlich die Auswahl erleichtert.

1. Kostenlose Hostingdienste

Perfekt für dich, wenn du schnell und unkompliziert einen Blog starten willst und vorerst nicht die Absicht hast, diesen kommerziell zu nutzen (also Werbung darauf zu schalten). Neben dem Aspekt, dass kostenlose Hostingdienste kein Geld kosten (obviously!), ist der größte Vorteil, dass meist keine technischen Vorkenntnisse zu Themen wie Webdesign, Server und Hosting benötigt werden. Das heißt, Neulinge können ihren Blog relativ einfach veröffentlichen und müssen sich nicht um die technische Verwaltung kümmern.

Nachteil ist allerdings, dass bei den meisten Anbietern nur eingeschränkte Designs, Themes und Plug-Ins (was genau das ist in einem späteren BLOGTIPP) zur Verfügung stehen und keine individuelle Webadresse verwendet werden kann, sondern meist der Anbietername in der Domain (Bsp.: diydori.wordpress.com) zu lesen ist.

Wenn du also keine eigene URL benötigst und dir die gebotenen Layouts und Funktionen der Anbieter ausreichen, dann würde ich dir für den Anfang auf jeden Fall zu den kostenlosen Hostingdiensten raten. Hier findest du ein paar der Dienste, wo du dich einmal umschauen und diese einfach mal austesten kannst:

Blogger.de (super benutzerfreundlich & kommerzielle Nutzung durch Google Adsense möglich)
WordPress.com (bietet viele kostenlose Designs und Funktionen)
Tumblr.com (für mich persönlich zu unübersichtlich, dafür aber von Beginn an aktive Community)

2. Blog selbst hosten

Diese Möglichkeit ist die professionellste aber auch aufwendigste Methode einen Blog zu erstellen. Über die Seite wordpress.org kannst du dabei das technische System herunterladen, um damit deinen Blog auf deinem eigenen Webserver zu installieren.

Der Aufwand lohnt sich, denn nach Erstellung und Einrichtung hast du alle Möglichkeiten deinen Blog nach deinen Wünschen zu personalisieren und zu gestalten. Dazu kannst du auch deine Wunschdomain verwenden, was ich prinzipiell 
allen empfehlen würde, die professionell an das Thema Bloggen herangehen wollen.

Allerdings ist das ganze natürlich nicht kostenlos, meist bezahlst du ein paar Euro im Monat um die Domain und den Hostingservice voll nutzen zu können. Des weiteren solltest du natürlich schon einiges an technischem Know-How mitbringen und dir bewusst darüber sein, dass du allein dafür verantwortlich bist, Back-ups sowie Updates durchzuführen, damit du den Blog langfristig problemlos nutzen kannst.

Da ich, wie bereits erwähnt, ein blutiger Blog-Anfänger bin und bisher kein technisches Verständnis mitbringe, aber dennoch eine professionelle Seite auf die Beine stellen wollte, habe ich mich für die 3. Variante entschieden.

3. Managed Blog Hosting

Bei dieser Variante werden beide Möglichkeiten quasi kombiniert. Dem Blogger wird es ermöglicht sich auf die wichtigsten Aspekte seines Blogs (Inhalt, Design, Layout) zu konzentrieren ohne sich dabei mit der Installation, der Instandhaltung oder technischen Details herumschlagen zu müssen. Das klingt gut, nicht wahr?Ist es auch! Denn bei dieser Lösung hat man die Möglichkeit seine eigene Domain zu erstellen, aus vielen Layouts und Plug-Ins zu wählen, um seinen Blog flexibel zu professionalisieren und je nach Anbieter erhält man sogar technischen Support bei Fragen.Umsonst ist das Ganze natürlich nicht, jedoch gibt es super viele günstige & faire Angebote, wovon ich dir mal die günstigsten verlinkt habe.

1&1 Managed WP-Hosting (sehr günstig, ausreichende Leistungen für einen Blog)

One.com (mehrere Domains möglich, Google Ad Words Gutschein inklusive)
Domainfactory (dauerhaft sehr günstig, inkl. Mailspace)

 

Meine Entscheidung

Ich habe mich für das super Angebot von 1&1 entschieden, wo du für ein Jahr monatlich nur 0,99€ für deine Wunschdomain und das WordPress-Hosting für einen Blog bezahlst. Natürlich gibt es neben WordPress auch weitere Content Management Systeme (CMS), die du nutzen kannst. Worpress ist jedoch das System mit der größten Community und damit auch die mit den meisten Anpassungsmöglichkeiten, weshalb ich mich in meinen kommenden BLOGGTIPPS auch auf WordPress beschränken werde.

Deine Aufgabe ist es also jetzt, dir grob klarzumachen, für wen du deinen Blog veröffentlichen willst und welches Ziel du damit verfolgen möchtest. Und dann musst du dich nur noch für einen Anbieter entscheiden und los kann es gehen mit dem Bloggen!

Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen und freue mich von dir in den Kommentaren zu hören. In den kommenden BLOGTIPPS FÜR DUMMIES werde ich dann darauf eingehen, wie du ganz einfach deinen eigenen WordPress-Blog erstellst, damit wir Schritt für Schritt gemeinsam zu einem erfolgreichen Blogger werden. 

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